Druckentlastung

Druckentlastung

Sobald Sie sich in ein Wasserbett legen, verdrängt ihr Körper das Wasser in der Wassermatratze. Die Wasserverdrängung ist auf Grund der Anatomie des Körpers unterschiedlich. Im Bereich des Kopfes, des Fußes oder des Kniegelenksbereichs, haben Sie eine geringere Wasserverdrängung. An Körperstellen, an denen wir meist schwerer sind, wie z. B. Schulter oder Hüftbereich, verdrängen wir eine höhere Wassermenge. Auf Grund dessen sinkt Ihr Körper je nach Wasserverdrängung optimal ein. Unabhängig von Ihrer Liegeposition, Rückenlage, Bauchlage oder Seitenlage, erfahren Sie somit die perfekte Unterstützung an jeder Stelle Ihres Körpers.

Wir sprechen hier von einer optimalen gleichmäßigen Druckverteilung für den gesamten Körper. Eine ideale Voraussetzung für erholsamen und entspannten Schlaf.

Um eine Vorstellung von schlechter Druckverteilung zu bekommen, reicht die Annahme auf einem Betonboden zu schlafen. Kein gleichmäßiges Einsinken ist möglich und somit erfährt der Körper keine Druckverteilung. Es ist gegenteilig der menschlichen Ergonomie und bereitet jedem Menschen sehr schnell Beschwerden, da Blutgefäße eingedrückt werden und enormer Druck auf die Körpermuskulatur ausgeübt wird. Resultierend daraus reagiert das Unterbewusstsein mit der Aufforderung, den Körper in eine andere Liegeposition zu bringen. Der Körper soll also eine Entlastung provozieren und sich drehen. Das geschieht wiederholt die ganze Nacht hindurch. Es gibt keine lange entspannte Erholungsphase.

Ist drehen im Bett dann schlecht? Nein, es ist falsch anzunehmen wir würden in der Nacht unsere Schlafposition nicht verändern. Kein Mensch liegt die ganze Nacht still in seinem Bett. Wir können nach wissenschaftlichen Erkenntnissen bis zu 80mal die Liegeposition verändern. Häufig bemerken wir die Positionswechsel nicht einmal und schlafen weiter. Zumeist sind es auch nur Stellungsveränderungen der Arme und Beine z.B. Strecken oder Anwinkeln.

Haben Sie das Gefühl sich überdurchschnittlich viel in Ihrem Bett zu bewegen, kann dies Ihren Schlafzyklus stören. Tatsächlich durchlaufen wir nicht einen Zyklus in einer Nacht, sondern eine Reihe von Zyklen. In jeder Nacht durchlaufen wir zumeist 5 Schlafzyklen. Jeder dieser Schlafzyklen dauert etwa 90 bis 120 Minuten. Alle Zyklen haben eine ähnliche Struktur und folgen in 5 Phasen aufeinander.

Jeder Schlafzyklus besteht wiederum wieder aus 5 Phasen

Die erste Phase ist der Übergang vom Wachsein zum Schlafen. Bei reduzierter Gehirnaktivität verlangsamt sich auch Schritt für Schritt die Augenbewegung. Diese Phase dauert nur wenige Minuten. Insgesamt macht diese Phase in einer durchschnittlichen Nacht mit 5 Zyklen etwa 2 bis 5 % des gesamten Schlafes aus.

Die zweite Phase. Hier beginnt der eigentliche, aber immer noch leichte Schlaf. Wachen Sie in dieser Phase auf, haben Sie meist das Gefühl, nicht wirklich geschlafen zu haben? Diese Phase macht ca. 50 Minuten -> 45 – 55 %} des gesamten Schlafes aus.

In der dritten Phase findet ein Übergang zwischen leichtem Schlaf und Tiefschlaf statt. Ihre Atmung wird regelmäßiger, Ihre Herzfrequenz sinkt und Ihre Muskeln entspannen sich. Diese Phase macht ca. 3 bis 8 Minuten -> 3 – 8 % des gesamten Schlafes aus.

Die vierte Phase ist die letzte Phase des echten Tiefschlafes. Ihre Atmung und Herzfrequenz sind jetzt auf das Minimum reduziert. Das ist die Phase, in der Sie sich physisch erholen. Wenn Sie in diesem Stadium aufwachen, sind Sie desorientiert und brauchen einige Zeit, um zu erkennen, wo Sie sich befinden und was los ist. Nicht der ideale Zeitpunkt, um geweckt zu werden. Diese Phase macht 15 bis 18 Minuten -> 15 – 25 % des gesamten Schlafes aus.

In der letzten Phase gibt es eine erhöhte Gehirnaktivität und Augenbewegung. Das Gehirn beschäftigt sich mit der Traumphase. Es werden Erinnerungen und Informationen verarbeitet. Nicht nur Ihr Gehirn ist jetzt aktiv, es gibt auch eine körperliche Aktivität. Die Muskeln Ihrer Arme und Beine sind entspannt und fast schlaff, aber Ihre Atmung und Herzfrequenz sind unregelmäßig und Ihr Blutdruck steigt. Diese Phase kostet körperliche Energie, ist aber für die geistige Erholung von entscheidender Bedeutung. SiFinden Sie Ihren Fachhändler macht 18 – 24 Minuten -> 20 – 25 %des gesamten Schlafes aus.
Nach diesem Zyklus wachen Sie oft unbewusst auf, kurz bevor der nächste Zyklus erneut beginnt. Dieser Vorgang wiederholt sich 4-5mal.

Bei einer schlechten Druckverteilung des Körpers, werden Sie in den verschiedenen Schlafphasen mehrmals gestört und Sie erreichen weniger Tiefschlafphasen. Die physische und psychische ist daher nicht ausreichend. Resultierend daraus fühlen Sie sich morgens unausgeschlafen und wenig erholt.

Wie sagt der Volksmund so schön: Man fühlt sich wie gerädert! Das Wasserbett soll bei richtiger Befüllung ein Garant für perfekte Druckverteilung sein.

Ein Grund dafür, dass sich viele Wasserbettenschläfer morgens fit und erholt fühlen

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